Am Mittwochmorgen, 18. Mai, hatten die Schülerinnen und Schüler der 1. Oberstufe die Gelegenheit, verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten des Baugewerbes kennenzulernen und auszuprobieren.
Nach einer kurzweiligen Einführung begaben sich die Lernenden auf den Pausenplatz, der an diesem Tag vom Baugewerbeverband Unterwalden in eine kleine Baustelle mit sechs spannenden Posten zu Berufen aus dem Baugewerbe umgewandelt worden war.

Im Infomobil wurden verschiedene Bauberufe, insbesondere derjenige des Maurers, mittels Filmen und Infowänden vorgestellt. Beim „Geometer“-Posten hatten die rund 60 Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, Punkte am Boden zu bestimmen und mittels Messgerät wiederzufinden. Nach zwei interessanten Workshops läutete bereits die Glocke und das einladende Sandwich-Buffet, offeriert von der Melk Durrer AG, war eröffnet. Nach einem anregenden Austausch zwischen den Gruppen ging es mit den übrigen vier Stationen weiter. In 10-er Gruppen besuchten die Oberstüfler noch den Maurer-Stand, die Bagger-Zone, den Tiefbau-Posten und die KV-Präsentation. Beim Maurer-Stand konnten die Jugendlichen lernen mit Bohrer, Hammer und Säge umzugehen, sowie Backsteine mit sauberer Kante zu verkleinern. Natürlich durfte die entsprechende Schutzausrüstung nicht fehlen. Die beiden roten Bagger neben dem Maurer-Stand waren natürlich eine besondere Attraktivität. Die Schüler und Schülerinnen zeigten keine Berührungsängste und lösten die Transportaufgabe durch geschicktes „Hebeln“ mit links (und rechts). An der zweitletzten „Baustelle“ durften die Jugendlichen Röhren nach Plan verlegen und konnten so Einblick in einen Tiefbau-Bereich erhalten. Im Schulzimmer schliesslich gab ihnen ein weiterer Mitarbeiter der Melk Durrer AG interessante Informationen zur vielseitigen KV-Lehre mit auf den Weg.
Es war dank der Top-Organisation des Baumeisterverbandes und der Melk Durrer AG ein gelungener Tag, den die Schülerinnen und Schüler der 1. Oberstufe bei schönstem Frühlingswetter geniessen durften. Und nicht nur einmal konnte man hören „Das ist ja viel besser als Schule“! Ja, unsere Jugendlichen freuen sich auf ihren Berufseinstieg! Wer weiss, welche Schülerin/welchen Schüler wir in ein paar Jahren als Workshop-Leiter wiedererkennen werden…?