Aus 21 Workshops konnten sich die Schülerinnen und Schüler der iOS ein interessantes Programm für den Montag und den Dienstag zusammenstellen, bevor sie am Mittwoch die Projekttage in ihren Jahrgangsstufen ausklingen liessen.
Die Workshops waren abwechslungsreich zusammengestellt, so dass sicher für jede und jeden ein passendes Angebote dabei war. Neben sportlichen Angeboten mit und ohne Velo – drinnen oder draussen, konnte man sich auch beim Bau und Mitgestalten des Pflanzenpfades einbringen oder spielend den Wald erobern. Bei den «Saveurs du monde francophone â Kerns» durfte man neben dem Kosten der zum Teil geschmacklich recht süssen frankophonen Küche auch seine Französischkenntnisse verfeinern. In der «Internationalen Küche» ging es hingegen darum, sein bekanntes geschmackliches Umfeld zu verlassen und sich auf neue Geschmäcker und Gewürze einzulassen. Belohnt wurde dies durch ein wunderschönes Buffet. Und auch in der «Asiatischen Küche» gab es einige neue Geschmackserlebnisse.


Kreativ ging es in verschiedenen Ateliers zu, da wurden Jasskarten-Etuis genäht (und die Karten kamen auch direkt zum Einsatz) und Geschichten kreiert. Diese wurden dann entweder in Comics wiedergegeben (mit ausschliesslich weiblichen Heldinnen!) oder mit Hilfe der App «Stop Motion Studio» zum Film bearbeitet. Auch hatten die Jugendlichen Gelegenheit zu singen und zu musizieren. Im Workshop «EscapeQuest» wurden knifflige Rätsel erstellt, die vielleicht ja in der einen oder anderen Klasse in Zukunft gelöst werden können? In einem anderen Workshop durften die Jugendlichen erleben, dass Zaubern gar nicht so schwer ist. Innerhalb kürzester Zeit haben sie diverse Zaubertricks erlernt und vorgeführt.
Der Handschrift ein ganz besonderes Aussehen zu geben, wurde im «Handlettering oder vom Buchstaben zur Kunst» gelernt. Nachdem die einzelnen Buchstaben eingeübt waren, entstanden schöne Schriftzüge und Karten. Im Workshop «Zeichnen» wurden verschiedene Methoden des Zeichnens mit unterschiedlichen Stiften erprobt. Neben der eigenen Handschrift und den Grundlagen des Zeichnens konnte man sich im Workshop «Ruhebänkli» mit dem eigenen Dialekt auseinandersetzen und vielleicht so manch vergessen geglaubtes Wort wieder in den bewussten Wortschatz aufnehmen.
Im Workshop «Menschenrechte/Kinderrechte» waren neben dem Denken auch die Emotionen gefordert. In Diskussionen und Rollenspielen durften sich die Jugendlichen in Kindersoldaten hineinfühlen und vielleicht einen neuen Blick auf ihr Leben als Jugendliche/r in der Schweiz mitnehmen.
Die Schülerinnen und Schüler der IOS erlebten drei spannende, gut organisierte Tage und sicherlich wurde den Jugendlichen ein neues Interessensfeld eröffnet oder eine bis dahin noch nicht bekannte Fähigkeit ans Tageslicht geholt.